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Freitag, 14. April 2006
Freitag
hannalille, 20:49h
Heute den ganzen Tag mit meinem Bruder und Sarah durch die Stadt gegangen, wir haben fast alles angeguckt, was es zu gucken gibt. Ausserdem bin ich seit heute im besitz eines kleinen Stadtführers (hab meinen alten nicht mehr gefunden) um mich umfassend zu bilden, damit ich euch geschichten erzaehlen kann.
Jetzt bin ich ein bischen muede. Zum Abendessen gibt es Crepes und morgen geht es um 5 Uhr früh in die Normandie zum demonstrieren gegen den neuen Atomreaktortyp.
Habe soeben das ü auf der Tastatur gefunden. Man kann eifach ¨ über alle Vokale machen. Auf dem ë sieht das lustig aus. Da am Wochenende der Empfang zu ist, melde ich mich rühestens Montag wieder. Dienstag fängt dann das Praktikum an.
Jetzt bin ich ein bischen muede. Zum Abendessen gibt es Crepes und morgen geht es um 5 Uhr früh in die Normandie zum demonstrieren gegen den neuen Atomreaktortyp.
Habe soeben das ü auf der Tastatur gefunden. Man kann eifach ¨ über alle Vokale machen. Auf dem ë sieht das lustig aus. Da am Wochenende der Empfang zu ist, melde ich mich rühestens Montag wieder. Dienstag fängt dann das Praktikum an.
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Angekommen
hannalille, 20:41h
Ich bin jetzt seit Montag hier in Lille und habe es endlich geschafft meinen blog einzurichten. Hier werde ich euch erzaehlen was so passiert, um euch die Rundmails zu ersparen. Lest einfach nur was ihr wollt.
Montag
Montag war ein bloeder Tag. Die fahrt war ok, aber dann habe ich das doefste Zimmer der Residance bekommen, Helke und ich haben gelost und ausserdem habe ich den Schluessel zu meinem Fharad verloren. Dann musste ich mich ganz schnell einschreiben gehen, und konnte keinen kaffe mit meinem Vater trinken. Baeh baeh.
Mein Zimmer liegt etwas tief, so dass die Fenster auf Brusthoehe anfangen, ausserdem ist vor dem Fenster ein durchgang und dort ist der Treffpunkt der Jugendlichen aus den umliegenden wohnbloecken (dh. 15-19 jaehrige magrebianer) . Der Vorteil ist es ist relativ gross und hat ganz viel platz auf dem Fussboden ;-). Vielleicht ziehe ich noch um, wenn susi auszieht, aber immoment glaub ich eher nicht.
Das mit dem einschreiben hat ganz gut geklappt, und ich bekomme naechste woche eine franzoesischen studentenausweis.
Lille ist insgesammt etwas grauer und schaebbiger als ich es in errinerung habe, viel Muell und dreck auf der Strasse. Aber Susi sagte das liegt an den Streiks der letzten Wochen, ausserdem ist bald Sommer; Wenn die Baeume erstmal blaetter haben, ist es gleich weniger grau.
Insgesammt sind wir hier 5 deutsche, 4 Muensteraner Medizinstudentinnen (Helke, Katja, Nicola und ich) und eine Pharamazeutin aus Berlin, die schon seit 3 wochen da ist und 3 Jahre fuer ihre dr.arbeit hierbleibt.
Dann wurde der Montag doch noch ein guter Tag, da ich feststellte, dass cecilia noch in der Residance wohnt und sogar auf meinem Flur, was mich mit dem Zimmer irgendwie versoehnt.
Ich habe dann bei ihr geklopft, sie ist fast aus den latschen gekippt und dann haben wir ein bischen gequatscht und sie hat mir wahnsinnh leckeres thailaendisches Essen gekocht (nur damit niemand verwirrt ist, sie ist Franzoesin mit einem Vater der Sohn italienischer Gastarbeiter ist). Dann bin ich ohne eine Kiste ausgepackt zu haben ins Bett gefallen.
Dienstag,
hm was war dienstag, ich erinnere mich nicht. Ach ja dienstag haben wir ein konto erroeffnet, miete bezahlt und allerlei administrative Dinge erledigt, ausserdem habe ich meine kisten ausgepackt und mit cecilia gegessen und ferngesehen. Rien de special, ausser dass die anderen alle eine Bahncard von der Bank bekommen, weil sie unter 25 sind und ich nur ein Konto mit 20 euro. Naja besser als nix.
Mittwoch
Mittwoch habe ich versucht mein zimmer ein bischen gemuetlich zu machen, was auch ganz gut geklappt hat, obwohl ich nochmal daran arbeiten muss. Fotos gibts noch keine, weiss auch nicht noch nicht wie man sie hier hochlaedt. Lasst mir noch ne woche.
Mittwoch abend waren wir bei Guilhem, einem Freund aus Paris, der in Belgien studiert, zum essen eingeladen. Es gab das beste Kaesefondue das ich jeh gegessen habe und einen kleinen haufen sehr netter Franzosen (die haben wir nicht gegessen, die waren nur auch da). Die Franzosen haben sich die Birne weggekifft, aber da sie das offentsichtlich gewohnt sind und auch nicht alle mitgemacht haben war es ein sehr netter Abend. Es gab ausserdem 9 und 7 prozentiges Bier. mmmh
Heute,
in Belgien aufgewacht, keinen Kater gehabt und tolle Croissants gegessen. Damit war dann die Fressorgie beendet und wir sind wieder heimgefahren.
Jetzt warte ich auf meinen Bruder mit seiner Freundin, die kommen in 1 stunde.
Insgesamt wuerde ich sagen dass ich langsam hier angekommen bin und mich wohlfuehle. Mein franzoesisch funktioniert auch schon wieder ganz gut, nur das gefuehl, ins Ausland gegangen zu sein, habe ich nicht, da alles so vertraut ist. An meiner Arbeit habe ich nix geschafft, aber damit mach ich auch erst ab Montag weiter.
Ich hoffe euch allen geht es gut und ihr vermisst mich. Ihr fehlt mir, irgendwie so, dass ich es komisch finde dass ihr nicht hier seid und das mit mir erlebt, denn ich bin ja garnicht weg.
So jetzt schreibe ich euch doch ne Rundmail mit den Kontaktdaten und fege dann meinen Fussboden fuer die Gaeste
Montag
Montag war ein bloeder Tag. Die fahrt war ok, aber dann habe ich das doefste Zimmer der Residance bekommen, Helke und ich haben gelost und ausserdem habe ich den Schluessel zu meinem Fharad verloren. Dann musste ich mich ganz schnell einschreiben gehen, und konnte keinen kaffe mit meinem Vater trinken. Baeh baeh.
Mein Zimmer liegt etwas tief, so dass die Fenster auf Brusthoehe anfangen, ausserdem ist vor dem Fenster ein durchgang und dort ist der Treffpunkt der Jugendlichen aus den umliegenden wohnbloecken (dh. 15-19 jaehrige magrebianer) . Der Vorteil ist es ist relativ gross und hat ganz viel platz auf dem Fussboden ;-). Vielleicht ziehe ich noch um, wenn susi auszieht, aber immoment glaub ich eher nicht.
Das mit dem einschreiben hat ganz gut geklappt, und ich bekomme naechste woche eine franzoesischen studentenausweis.
Lille ist insgesammt etwas grauer und schaebbiger als ich es in errinerung habe, viel Muell und dreck auf der Strasse. Aber Susi sagte das liegt an den Streiks der letzten Wochen, ausserdem ist bald Sommer; Wenn die Baeume erstmal blaetter haben, ist es gleich weniger grau.
Insgesammt sind wir hier 5 deutsche, 4 Muensteraner Medizinstudentinnen (Helke, Katja, Nicola und ich) und eine Pharamazeutin aus Berlin, die schon seit 3 wochen da ist und 3 Jahre fuer ihre dr.arbeit hierbleibt.
Dann wurde der Montag doch noch ein guter Tag, da ich feststellte, dass cecilia noch in der Residance wohnt und sogar auf meinem Flur, was mich mit dem Zimmer irgendwie versoehnt.
Ich habe dann bei ihr geklopft, sie ist fast aus den latschen gekippt und dann haben wir ein bischen gequatscht und sie hat mir wahnsinnh leckeres thailaendisches Essen gekocht (nur damit niemand verwirrt ist, sie ist Franzoesin mit einem Vater der Sohn italienischer Gastarbeiter ist). Dann bin ich ohne eine Kiste ausgepackt zu haben ins Bett gefallen.
Dienstag,
hm was war dienstag, ich erinnere mich nicht. Ach ja dienstag haben wir ein konto erroeffnet, miete bezahlt und allerlei administrative Dinge erledigt, ausserdem habe ich meine kisten ausgepackt und mit cecilia gegessen und ferngesehen. Rien de special, ausser dass die anderen alle eine Bahncard von der Bank bekommen, weil sie unter 25 sind und ich nur ein Konto mit 20 euro. Naja besser als nix.
Mittwoch
Mittwoch habe ich versucht mein zimmer ein bischen gemuetlich zu machen, was auch ganz gut geklappt hat, obwohl ich nochmal daran arbeiten muss. Fotos gibts noch keine, weiss auch nicht noch nicht wie man sie hier hochlaedt. Lasst mir noch ne woche.
Mittwoch abend waren wir bei Guilhem, einem Freund aus Paris, der in Belgien studiert, zum essen eingeladen. Es gab das beste Kaesefondue das ich jeh gegessen habe und einen kleinen haufen sehr netter Franzosen (die haben wir nicht gegessen, die waren nur auch da). Die Franzosen haben sich die Birne weggekifft, aber da sie das offentsichtlich gewohnt sind und auch nicht alle mitgemacht haben war es ein sehr netter Abend. Es gab ausserdem 9 und 7 prozentiges Bier. mmmh
Heute,
in Belgien aufgewacht, keinen Kater gehabt und tolle Croissants gegessen. Damit war dann die Fressorgie beendet und wir sind wieder heimgefahren.
Jetzt warte ich auf meinen Bruder mit seiner Freundin, die kommen in 1 stunde.
Insgesamt wuerde ich sagen dass ich langsam hier angekommen bin und mich wohlfuehle. Mein franzoesisch funktioniert auch schon wieder ganz gut, nur das gefuehl, ins Ausland gegangen zu sein, habe ich nicht, da alles so vertraut ist. An meiner Arbeit habe ich nix geschafft, aber damit mach ich auch erst ab Montag weiter.
Ich hoffe euch allen geht es gut und ihr vermisst mich. Ihr fehlt mir, irgendwie so, dass ich es komisch finde dass ihr nicht hier seid und das mit mir erlebt, denn ich bin ja garnicht weg.
So jetzt schreibe ich euch doch ne Rundmail mit den Kontaktdaten und fege dann meinen Fussboden fuer die Gaeste
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